Rhabarber-Apfel-Kuchen
Zutaten für ein Blech
- 6 Stangen Rhabarber
- 4 große leicht säuerliche Äpfel, z. B. Elstar
- 400 g Mehl
- 3 gestrichene TL Backpulver
- 200 g weiche Butter
- 160 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 ½ Päckchen Vanillezucker
- 4 Eier
- Abrieb einer halben Zitrone
- 125 ml lauwarme Milch
- 4-5 EL Rhabarber-Marmelade
Zubereitung
Rhabarber waschen und in 1 cm große Stücke schneiden. Wir schälen die Rhabarberstangen nur in besonders holzigen Bereichen und entfernen die Anfangs- und Endstücke. Äpfel schälen und entkernen, dann in 1 cm breite Scheiben schneiden. Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen.
Mehl mit Backpulver vermischen. Weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier nach und nach untermischen und die Masse mit Küchenmaschine schaumig rühren. Mehl und Milch abwechselnd einrühren. Teig auf Backblech verstreichen. Abwechselnd Streifen von Rhabarber- und Apfelspalten auf den Teig legen, bis er vollständig mit Obst belegt ist.
Für 50 min bei 165 Grad backen. Dann herausholen und die Oberfläche mit der Marmelade bestreichen. Dann nochmals bei 180 Grad für 5-10 min backen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
Rhabarber-Kuchen
Wenn man beim vorherigen Apfel-Rhabarber-Kuchen die Äpfel weglässt und stattdessen die doppelte Menge Rhabarber nimmt, kann man einen saftigen Rhabarber-Kuchen backen. Hier schneiden wir die Rhabarberstücke allerdings auf eine Länge von etwa 2,5 cm. Alle anderen Hinweise zu Zutaten und Zubereitung bleiben unverändert.
Die Menge der aufgestrichenen Marmelade bestimmt die Süße des Kuchens. WIr haben es beim o.g. Rezept mit 4-5 EL belassen, man könnte den Kuchen mit mehr Marmelade aber leicht etwas süßer machen.
Den Kuchen sollte man über Nacht nur leicht abdecken. Er bleibt auch dann noch 1-2 Tage saftig.
Das Bild zeigt den Kuchen vor dem Backen und vor dem Aufstreichen des Marmelade. Für Super-Ästheten könnte man die Rharaberstücke sicher in noch gleichmäßigere Stücke schneiden.
Man kann den Kuchen auch mit einem Baisergitter versehen; sieht gut auf dem Blech aus und auch auf einer runden Form. Das Baiser schmeckt am besten und sieht am schönsten aus, wenn man den Kuchen ganz frisch anbietet. Ohne Baiser kann man Schlagsahne zum Kuchen servieren.
Rhabarber-Muffins
Zutaten für 12 Muffinförmchen:
- 500 g Rhabarber
- 125 g weiche Butter
- 250 g Mehl
- 125 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 gestr. TL Backpulver
- 3 Eier
- 2 EL Grand Marnier
- 3 EL Milch
Zubereitung
Rhabarber waschen und in 1 cm große Stücke schneiden. Muffinform gut einfetten. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Butter mit Rührstab geschmeidig rühren. Zucker, Vanille-Zucker und Salz nach und nach unter Rühren hinzufügen. Jedes Ei 30 Sekunden auf höchster Stufe unterrühren. Mehl sieben, mit Backpulver mischen und abwechselnd mit Grand Marnier und Milch auf mittlerer Stufe unterrühren. Die Hälfte der Rhabarberstücke unterheben. Den Teig auf die 12 Muffin-Förmchen verteilen. Die übrigen Rhabarberstückchen darauf verteilen und leicht eindrücken. Die Form auf dem Rost ins untere Drittel des Backofens schieben und für 25-30 Minuten bei 160°C Umluft backen. Rhabarber-Muffins aus dem Ofen holen und 10 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.